Multitasking

Multitasking eine wirklich tolle Eigenschaft , aber auch ein schleichender Prozess zum Burnout und/oder zum Klammern.

In meiner aktiven Zeit als Produktionsleiterin habe ich beobachten können, wie sich antrainierte, anerzogene Verhaltensmustern oder Glaubensüberzeugungen auf die versteckten Talente der Menschen massiv auswirken.

Ich fand es ganz besonders schrecklich, wenn in Schubladen gedacht und alles generalisiert wurde.

Wie z.B. „Frauen kaufen viele Schuhe und Männer lieben Baumärkte“.

Allerdings habe ich beobachten können, dass wirklich ein hoher Prozentsatz der Frauen multitaskingfähig sind. Diese Eigenschaft hat mir als Verantwortliche eines Produktionsbetriebes sehr gut gefallen und mit dieser habe ich selbst auch sehr gerne kokettiert.

Diese Fähigkeit erwies sich schnell im laufenden Produktionsbetrieb von Vorteil.
Frauen sind sehr schnell bereit Verantwortung zu übernehmen. Im Unterschied zu Männern, die gerne zuerst nach der Zuständigkeit fragen und eben noch die Frage nach der Verantwortung stellen, haben die Frauen bereits schon die Ärmel hochgekrempelt und sind an die Arbeit gegangen. Sehr schön! Auf den ersten Blick ist das toll, bequem und für viele Menschen sehr praktisch.
Ich musste dann aber auch feststellen, dass sie leider ihre Kompetenz oft überschätzten, sie hatten Schwierigkeiten Verantwortung abzugeben oder gar zu übertragen. Oft kam der Satz: „Die Arbeit muss getan werden, es macht ja keiner!“ Oder noch schlimmer: „Es ist keiner in der Lagen dazu!“ Mit dieser Vorgehensweise ist es sehr schwer, Menschen in die Selbstverantwortung zu bringen. Wer in dieser Falle steckt, sieht um sich rum dann wirklich nur noch „Pfeifen“. Und für wenige Sekunden am Tag wird das großartige Glücksgefühl aufsteigen „Meine Güte was bin ich toll, ohne mich geht wirklich nichts“! Es hält nur nicht lange an! Dies hat auch zur Folge, dass oft über Jahre Systeme von Menschen geschaffen werden, die von Unselbständigkeit überlagert ist.
Also die Multitaskingfähigkeit ist eine tolle Eigenschaft die viele Frauen haben (Achtung, bei Männern gibt es das auch!), es gilt aber genau zu prüfen, ob der Faden nicht schon überspannt ist. Schnell merkt man es, wenn nur noch über Lebensumstände gemotzt wird und die Schuld bei anderen gesucht wird, oder gar schon gesundheitliche Konsequenzen zu sehen sind. Ja das eigene Wohlbefinden ist massiv gefährdet. Man bekommt keine Unterstützung und um einen herum sind viele die in der Komfortzone stecken. Da ist es meistens schon richtig harte Arbeit, um da eine Änderung einzuleiten. Als erstes ist in so einer Situation ein Perspektivwechsel angesagt, d.h. man eignet sich die Fähigkeit an, die Männer sehr gut können, Aufgaben abgeben, einfordern und Grenzen aufzeigen. Ich weiß, kein leichtes Unterfangen, dies erfordert Mut und die Fähigkeit loszulassen. Einige entscheiden sich weiter fürs Motzen mit anderen über andere und sind für das Arbeitsumfeld oder in der Beziehung unausstehlich. Aber eine große Anzahl meistert den Weg in die Freiheit, Selbstbestimmtheit und Selbstliebe! Was nicht zwangsläufig bedeuten, dass man sein Umfeld verlässt.

Wer sich nun in meiner Geschichte wieder erkannt hat, dem empfehle ich als erstes eine knallharte Analyse der Aufgaben pro Tag. Dies ist übrigens eine Maßnahme, die ich bei den Männer abgeschaut habe und wird ZDF genannt: Zahlen, Daten, Fakten sammeln und auswerten. Da wird schnell klar, wo die Zeit hingeht, wie viele Aufgaben man mit der Zeit übernommen hat. Dann kommt der Teil ins Spiel den Männer sehr gut können, Aufgaben abgeben, einfordern und Grenzen aufzeigen, nur Mut ;-). Als nächstes beschäftigt man sich mit dem was man will und dadurch geht es in eine neue Richtung.

Für den Fall, dass es noch Schwierigkeiten bringt, mit dem „was will ich eigentlich“, empfehle ich das tägliche Pong Yoop Training, denn das bringt Klarheit im eigenen Leben und es hilft enorm im Umgang mit dem Widerstand, den man ab sofort spürt. Klar ist, dass man die Multitaskingfähigkeit nicht kampflos aufgibt. In dem Pong Yoop Prozess ist es möglich, Widerstand gelassen entgegen zu treten und es kristallisiert sich heraus was ich im Leben wirklich will. Blockaden werden gelöst und gesundheitliche Störungen die durch die Überlastungen entstanden sind werden verschwinden. Entscheide Dich gleich für ein Schnuppertraining bei mir, klick hier.

Eins sollte man nie aus dem Auge verlieren:

„Du musst die Veränderung sein, die du in der Welt sehen willst.
Als Menschen liegt unsere Grösse nicht in dem, wie wir die Welt erneuern können, das ist ein Mythos des Atomzeitalters, sondern indem wir uns selber erneuern.“

Mahatma Gandhi

 

Herzliche Grüße Marion Kaldenbach

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